Kurkuma das Wundergewürz

Kurkuma ist ja seit einigen Jahren in aller Munde, aber trotzdem gibt es noch viele Menschen, die es nicht kennen. Weißt du schon, wie vielfältig du Kurkuma verwenden kannst?

Es ist in der westlichen Küche noch nicht überall zu finden. Da es jedoch meines Erachtens, und auch nach den Ergebnissen vieler Studien, unglaublich wertvoll ist, möchte ich dir dieses tolle Gewürz hier mal auf meine Art vorstellen. Ich möchte dir aufzeigen, welche Vorteile es mit sich bringt, welch umfangreiche Wirkung es hat und wie vielfältig ich es in meiner Küche verwende.

Bereit? Dann komm mit auf eine kleine Kurkuma Exkursion und lass dich von mir inspirieren.

Kurkuma, was ist das eigentlich?

Kurkuma oder Curcuma longa zählt zu den Ingwergewächsen und wird oft als gelber Ingwer, Safranwurzel, Gelbwurzel, Gilbwurzel oder Curcuma bezeichnet. Aus Südostasien stammend, wird sie dort vielfach kultiviert, bekommt aber auch schon seit ein paar Jahren in der westlichen Kochkultur mehr und mehr Aufmerksamkeit.

Wie umgehe ich die gelben Finger?

Genau, gelbe Finger kannst du von Kurkuma schon mal bekommen, denn seine wunderschöne gelb-orange Farbe hinterlässt Spuren. Ich finde es aber gar nicht schlimm, wenn die Finger mal ein wenig gelb sind. Das passiert meist auch nur beim Zubereiten des frischen Kurkuma. Das getrocknete Pulver lässt sich weniger auf deinen Fingern nieder und ist daher die einfachere und schnellere Variante bei der Anwendung in deiner Küche.

Allerdings kannst du gelbe Finger auch ganz einfach umgehen, indem du Einweghandschuhe benutzt, die gar keine Einweghandschuhe sein müssen. Ich wasche mir danach nämlich immer mit den Handschuhen die Hände und lege sie für das nächste Mal zum Trocknen bei Seite. Spart Geld und schont die Umwelt.

Kleines Gewürz mit großer Wirkung!

Dieses jahrtausendalte Heilmittel hat es in sich, sonst hätte es wahrscheinlich auch nicht schon so eine lange Geschichte. Wahnsinn, es zählt zu den ältesten traditionellen Heilmitteln mit gesundheitsfördernder Wirkung der Welt. In China und Indien kannte man Kurkuma schon vor über 4.000 Jahren und machte es zu einem Bestandteil der Ayurvedischen Medizin.

Ich bin immer ganz beeindruckt, wenn etwas aus der Pflanzenwelt schon so lange Bestand hat und ein Gewürz eine so große Bedeutung haben kann.

Nicht nur in Indien, wo es als Punkt auf der Stirn bei Neugeborenen Glück bringen soll oder auf den Inseln im Pazifik, wo es in Amuletten als Schutz gegen das Böse getragen wird. Auch in der westlichen Küche findet es, wie in der südostasiatischen und indischen Küche, immer mehr seinen festen Platz.

Auch in meiner, denn der gelbe Pflanzenstoff wirkt antioxidativ und schützt die Pflanze vor Krankheitserregern, Bakterien und Fressfeinden. Daher hat es auch besondere gesundheitsfördernde Eigenschaften für den menschlichen Organismus.

Kurkuma wirkt unter anderem:

  • Abwehrsteigernd
  • Antibakteriell
  • Antioxidativ
  • Blutdruckregulierend
  • Zellschützend
  • Antiallergisch
  • Antirheumatisch
  • Enzündungshemmend
  • Schutz vor Krebs-Metastasen
  • Cholesterinregulierend
  • Steigerung der Leberfunktion
  • Hilfe bei Ausleitung von Giften
  • Durchblutungssteigernd
  • Schutz vor Hautalterung
  • Schutz vor grauen Star
  • Wirkt als pflanzliches Östrogen
  • Wirkt Fettabbauend

und vieles mehr.

Genial, dieses feine, gelbe Pulver! Daher hat es in meiner Küche schon vor langer Zeit Einzug gehalten und mittlerweile landet es auch in immer mehr Gerichten.

Hier kommt überall Kurkuma rein

Am Anfang verfeinerte ich meine Gerichte in Form von Curry, welches Kurkuma enthält. Mittlerweile würze ich nun aber mit reinem Kurkuma und überwiegend in Pulverform, denn dadurch kann ich es vielfältiger anwenden.

Ganz klassisch in Gemüsegerichten, Saucen oder im veganen Rührei, aber auch im morgendlichen Frühstücksbrei ist es kaum noch weg zu denken. Im Winter liebe ich meine “Goldene Milch”. Das ist heiße Pflanzenmilch mit Kurkuma und Gewürzen als wärmendes und heilendes Getränk. Im Smoothie gibt es dadurch ein schönes Farbspiel und Energiebällchen, Kuchen und Brot lassen sich mit Kurkuma auch ganz wunderbar gelb färben und geben dem Geschmack das gewisse Etwas.

Ach ja, der Geschmack

Kurkuma ist eine Mischung aus würzig, scharf, süß und kann deshalb auch einfach anstatt Salz verwendet werden. Egal, ob herzhaftes Essen oder Süßspeise, es gibt deinem Essen das besondere Etwas, ohne aufwendigen Schnick Schnack.

Ein wenig Pfeffer und Fett gehört immer dazu

Um die Bioverfügbarkeit von Kurkuma zu steigern, sollte es immer mit einer Prise Pfeffer kombiniert werden. Denn durch das Piperin, welches ein Bestandteil des Pfeffer ist, wird das Kurkuma um ein Vielfaches besser aufgenommen. Genauso sollte gleichzeitig etwas öliges oder fettiges dazu gegessen werden, was aber fast immer schon automatisch stattfindet.

Achte mal drauf, du wirst sehen, dass du dich gar nicht dafür anstrengen musst. Falls doch, dann nimm einfach einen kleinen Löffel Leinöl dazu, das wirkt auch wunderbar gesund und ausgleichend auf deinen Körper.

Ganz vorne in meinem Gewürzregal

Seitdem ich von dieser großartigen, gesundheitsfördernden Wirkung der gelben Wurzel weiß, steht sie ganz vorne in meinem Gewürzregal und landet regelmäßig, ja, fast täglich in meinen Speisen. Ein wirklich toller Zugewinn in Sachen gesunder Ernährung und so wunderbar einfach umsetzbar.

Und? Läufst du jetzt los und holst dir das Wundergewürz? Prima, dann habe ich ja erreicht, was ich wollte: Dich anstecken und wieder ein Stück weit auf einen gesunden Weg bringen.

Schreibe mir gerne in den Kommentaren, wofür du Kurkuma noch verwendest. Teile den Beitrag mit all deinen Freunden, damit auch sie von der tollen Wirkung der gelben Wurzel erfahren, denn: Nicht jeder kennt Kurkuma und das möchte ich mit meinem Beitrag ändern.